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Kinderaugen

Entwicklung

Neugeborene: Reagieren auf Lichtquellen und können die Augen horizontal bewegen. Der Sehhorizont reicht aber nur rund 30cm weit.
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6-12 Wochen: Gegenstände können fixiert werden. Die Kinder können Augenkontakt herstellen und Farbunterschiede wahrnehmen. Auf eine Distanz von 25cm sehen sie am Schärfsten.

6 Monate: Sie können bereits auf größere Entfernung scharf sehen und verfügen über räumliches Sehen. Sie können von einem Gegenstand zum anderen schauen.

12 Monate: Etwa 60% der Sehschärfe sind gegeben. Gegenstände die sich schnell bewegen, können bereits verfolgt werden.

Vorschulalter: Die Sehschärfe ist vergleichbar mit der von Erwachsenen

Früherkennung

90% all dessen, was ein Kind lernt, nimmt es mit den Augen auf. Das unterstreicht die Bedeutung und Wichtigkeit der Früherkennung möglicher Sehschwächen.
Damit wir den Raum um uns richtig wahrnehmen, müssen beide Augen in dieselbe Richtung sehen. Dabei entsteht in jedem Auge ein Bild. Im Gehirn verschmelzen die beiden Bilder und ergeben einen dreidimensionalen Seheindruck.
Die Augen von Kindern können bereits große Leistungen vollbringen, aber sie stecken mitten in der Entwicklung.
Kinder beschweren sich nicht über ihre fehlsichtigen Augen, zum einen weil es nicht weh tut, zum anderen weil sie es wegen mangelnden Vergleichs nicht unterscheiden können.
Wer aber schlecht sieht tut sich mit vielen Dingen schwerer als nötig: Beim Sport, beim Lernen und somit beim Lesen.
Die Sehschärfe eines Kleinkindes verfeinert sich durch die verarbeiteten Reize. Es ist also besonders wichtig, Fehlsichtigkeiten möglichst früh festzustellen und entsprechend gegenzuwirken.
Regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt sind unerlässlich.
Auch Augenoptik Färber steht ihnen gerne Rede und Antwort. Wir sind Ihr Partner aus der Praxis.
Brille tragen tut nicht weh. Mit einer Brille, oder ab einem bestimmten Alter auch mit Kontaktlinsen, lassen sich Sehschwächen leicht korrigieren und stabilisieren.

Schutz der Kinderaugen

Gerade für Kinderaugen ist ein guter Sonnenschutz sehr wichtig.

Kinderaugen sind klarer und lichtdurchlässiger als die von Erwachsenen.
Pigmente, die den Augen einen natürlichen Eigenschutz gegen Licht und UV-Strahlung verleihen, entwickeln sich erst mit den Jahren.

Sicheren Schutz bieten nur Sonnenbrillen, die mit einem ausreichenden UV-Schutz ausgestattet sind.

'Billigsonnenbrillen' erfüllen diese Kriterien in den seltensten Fällen. Kinder haben damit zwar einen Blendschutz, allerdings wird hinter der dunklen Brille die Pupille wieder weiter und öffnet damit Tür und Tor für die schädlichen Strahlen.

Achten Sie bitte auf guten UV-Schutz
für die Augen ihrer Kinder.
Wir stehen Ihnen gerne beratend zur
Seite.

Ihre Carmen Kretschmer